| Inmitten des schönen Müglitztals liegt das Städtchen Lauenstein mit seiner Burganlage, welche im Zuge der Rodung des Osterzgebirges von den Meißner Markgrafen errichtet und 1249 erstmals erwähnt wurde. Bald schon wanderten Bergleute ein, die beim Erzabbau fündig wurden. Schon bald entstand nahe der Burganlage ein ansehnliches Schloß, deren Besitzer mehrfach wechselten. Sehr günstig wirkte sich die Herrschaft derer von Bünau, die mehr als drei Jahrhunderte dauerte, auf Schloß und Umgebung aus. Ein Park wurde angelegt, der heute - im Stile des Barock rekonstruiert - der Öffentlichkeit zugänglich ist. | ![]() |
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Schloß und Kirche zeigen noch
einen Teil der wertvollen Kunstgegenstände, mit denen sie gegen Ende des 16. Jahrhunderts
ausgestattet wurden. Dazu gehört auch der Türken- oder Wappensaal mit seiner prächtigen
Stuckdecke, der heute auch für Konzerte genutzt wird. Auch wenn die Burganlage im Laufe der Jahrhundert verfiel und heute nur noch als Ruine besteht, so deuten verschiedene Details darauf hin, daß sie ursprünglich aus einem festen Haus und einem Torturm bestand und über eine Zugbrücke verfügte. Erkennbar ist auch noch der einstige Bergfried. |
| In den Museumsräumen hat der Besucher Gelegenheit, Interessantes zur Regionalgeschichte sowie zur Volks- und Naturkunde des östlichen Erzgebirges zu erfahren. Dokumente zum Bergbau, zum Fremdenverkehr und zur Lauensteiner Schützengesellschaft vervollständigen das Angebot an Zeitzeugen. Des weiteren wird die Geschichte der Herstellung und Verwendung von Holzschindeln dargestellt. | ![]() |
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Eine kleine Bildergalerie
zeigt außerdem Werke bekannter sächsischer Künstler. Im Obergeschoß werden
ausschließlich naturkundliche Themen dokumentiert. Hier befinden sich zahlreiche
Trophäen, Präparate, Jagdwaffen und -utensilien, die Auskunft über die Jagd des
Osterzgebirges geben. Im sogenannten Vogelsaal werden Präparate fast aller in Deutschland vorkommenden Greifvögel gezeigt. Außerdem werden Schutzmaßnahmen für die Tiere aufgezeigt. Ein Bezug wird auch zur Lauensteiner Falknersage hergestellt, die an die Einweihung des Falknerbrunnens im Jahre 1912 erinnert, der - errichtet von Professor Hölbe - heute noch den Lauensteiner Marktplatz ziert. |
| Ein Raum ist der Darstellung von Problemen der Landschaftspflege und des Naturschutzes in der Region gewidmet, und weitere Räume werden für Wechselausstellungen genutzt. |
| Öffnungszeiten: | |
| Dienstag bis Freitag 10.00 12.00 und 13.00 - 16.30 Uhr Samstag, Sonntag, Feiertag 13.00 - 16.30 Uhr |
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| Anschrift: | |
| Schloß Lauenstein 01778 Lauenstein Telefon: (035054) 2 54 02 |
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