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Es mag wohl um 930 gewesen sein, als Heinrich I. dazu gezwungen wurde, befestigte Orte, sogenannte Urbs, anzulegen. Es liegt die Vermutung nahe, daß einer davon auf dem Schönfelser Burgberg gelegen haben könnte. Für Anlegung der eigentlichen Burg soll der Staufenkaiser Friedrich Barbarossa um 1180 verantwortlich sein. Damals diente sie als Schutz- und Wegewarte für die aus Bayern und Böhmen führende Heer- und Handelsstraße. |
| Mehrfach wechselten in der Folgezeit die Besitzer. Bis 1945 gehörte Altschönfels zur Familienstiftung derer von Römer. Seit 1975 ist Altschönfels als Museum öffentlich zugängig. |
| Die fast kreisrunde Anlage vermittelt eher einen fremdartigen Eindruck, der durch den vorhandenen Wehrgang noch verstärkt wird. Zu erkennen sind noch die Reste von Gräben vor den Ringmauern, welche an der Ost- und Westseite teilweise in Fels gehauen waren. Vorburg und Wirtschaftshof sind dem inneren Hof mit den Wohngebäuden und dem 25 Meter hohen Bergfried vorgelagert. | ![]() |
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Verschiedene Exponate geben
Auskunft über die wirtschaftliche Entwicklung der Zwickauer Region, zur Geschichte der
Burg sowie zum Thema Umwelt und Jagd. Außerdem gibt es ständig wechselnde
Sonderausstellungen von zeitgenössigen Künstlern. Kunstgeschichtlich wertvoll ist auch
die originalgetreu restaurierte Burgkemenate und die zwischen 1470 und 1580 errichtete
Burgkapelle. Auch die Tatsache, daß sich um 1500 in Zwickau sowohl das Verlagswesen als auch die Textilindustrie und der Bergbau rasch entwickelten, wird auf Burg Schönfels dokumentiert. |
| Zur Anlage gehört auch ein Bärenzwinger, in dem sich Petz Friedolin und Bärendame Sandra tummeln. Orgelkonzerte und Vorträge zu verschiedenen naturkundlichen Themen vervollständigen das kulturelle Angebot der Burg. |
| Öffnungszeiten: | |
| Sommer Täglich 10.00 18.00 Uhr Winter Sonntag Freitag 10.00 16.00 Uhr Samstag 13.00 16.00 Uhr |
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| Anschrift: | |
| Burg Schönfels Burgstraße 34 08115 Schönfels Telefon: (037600) 23 27 |
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