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| Frankenberger Heimatmuseum | ||
Stand: 29. Oktober 2000 |
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| Seit 50 Jahren ist das Frankenberger Heimatmuseum im Herrenhaus des ehemaligen Rittergutes, einem Renaissancebau aus dem Jahre 1553, in der Hainichener Straße 3a untergebracht. In verschiedenen Räumen geben Exponate Auskunft über die Entwicklung des Handwerks und der Stadtgeschichte. Nach dem Niedergang des Bergbaus erlebten Tuchmacher- und Weberhandwerk ihren Aufschwung. Später gewann die Zigarrenindustrie an Bedeutung. Bis 1990 waren Textilindustrie, Fahrzeugbau und Polstermöbelindustrie in der Stadt zuhause. Heute sind die Wettiner Kaserne, das Krankenhaus und die Stadtverwaltung die wichtigsten Arbeitgeber vor Ort. | ![]() |
| Frankenberg
im Wandel der Jahrhunderte wird besonders anschaulich in einem Weber- und in einem
Zigarrenmacherzimmer dargestellt. Doch das Museum hat noch mehr zu bieten. So werden beispielsweise Möbel und Hausrat, zu dem auch Porzellane gehören, aus verschiedenen Stilepochen des 18. und 19. Jahrhunderts gezeigt. Außerdem ist eine Folter- und Hexenkammer vorhanden, in der jung und alt das Gruseln lernen können. Regelmäßig werden im Heimatmuseum auch Sonderausstellungen, oft auch in Zusammenarbeit mit anderen musealen Einrichtungen, so beispielsweise mit dem Grassi-Museum in Leipzig veranstaltet. Zu besonderen Höhepunkten wie zum "Tag des offenen Denkmals" oder zur "Sommersonnenwende" finden außerdem regelmäßig Veranstaltungen sowohl in den Museumsräumen als auch innerhalb des dazugehörigen Gartengeländes statt. Auch für Schulen, die hier unter anderem regelmäßig Projekttage veranstalten, ist die Einrichtung in punkto museumspädagogische Arbeit längst eine feste Adresse.
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| Öffnungszeiten: | |
| Dienstag, Donnerstag 13.00 16.00 Uhr Juni bis September zusätzlich Sonntag 14.00 - 16.00 Uhr und nach Vereinbarung |
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| Anschrift: | |
| Heimatmuseum
Frankenberg Hainichener Straße 3a 09669 Frankenberg Telefon: |
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