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| Erzgebirgisches Spielzeugmuseum | ||
Stand: 29. Oktober 2000 |
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| Die Idee, in Seiffen
ein Museum zur Geschichte der Spielzeugherstellung einzurichten, existiert schon sehr
lange. Allerdings wurden erst 1920 einige Räume der damaligen Staatlichen
Spielwarenschule genutzt, um eine kleine Exposition zu diesem Thema zu zeigen. 1936 wurde
daraus die "Spielzeug-Werbeschau Seiffen", welche bereits die Präsentation der
Spielzeughistorie und die Vorstellung aktueller Neuentwicklungen in sich vereinigte. Im
Jahre 1953 wurde dann das Spielzeugmuseum eröffnet. Der Besucher sollte hier mit der
Entwicklung der hiesigen Spielwarenfertigung bekanntgemacht werden. Beim niedergehenden
Zinnbergbau beginnend wird versucht, anhand von Texten, Fotos und grafischen Übersichten
wichtige soziokulturelle und wirtschaftliche Bedingungen aufzuzeigen, die zur Entstehung
des Spielzeugdorfes geführt haben. Des weiteren sind im Museum die für das Erzgebirge bekannten Puppenstuben, und -möbel, Baukästen, Kegelspiele, hölzernen Sandformen, das Reiterlein und die Arche Noah zu finden. Außerdem berichten die ausgestellten Fahr- und Bewegungsspielzeuge des letzten Jahrhunderts von der technisch-handwerklichen Meisterschaft und dem Erfindungsreichtum der Spielwarenmacher. Kleinen Leuten eröffnen im Museum vergrößerte Nachbildungen verschiedenster Spieldinge die Möglichkeit, sie in der Ausstellung selbst "begreifen" und in der tatsächlichen "Spiel-Funktion" erleben zu können. Die hier gezeigten Spielzeuge, Volkskunstarbeiten und wertvollen Archivalien zeigen, wie die Bergbauvergangenheit der Region entscheidenden Einfluß auf die Kultur- und Wirtschaftsentwicklung genommen hat. Sehenswert sind auch die Weihnachtspyramiden, Leuchter und lichtertragenden Figuren, welche größtenteils aus der Zeit zwischen 1800 und 1930 stammen. |
| Öffnungszeiten: | |
| Täglich 9.00 17.00 Uhr |
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| Anschrift: | |
| Erzgebirgisches
Spielzeugmuseum Seiffen 09548 Seiffen Telefon: (03 73 62) |
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